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POSY | Postbox - jetzt kostenlos testen!

POSY-Postbox ist die Basis für Ihr Dokumentenportal – einfach nutzbar und sicher. Sie wollen Ihren Kunden einen elektronischen Briefkasten bieten, so Porto sparen und Mehrwerte in Ihrem Kundenportal schaffen? Sie wollen Teil der innovativen Dokumentenportal-Föderation werden? POSY-Postbox ist die Lösung!

POSY-Postbox kann on-premise in Ihrer Infrastruktur betrieben werden. Laden Sie eine Testversion herunter und probieren Sie sie direkt auf Ihrem System aus! Wie, ist im Folgenden beschrieben. Falls Sie noch nicht so tief gehen wollen: Einen Überblick über POSY-Postbox finden Sie auf unserer Produktseite. Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin oder eine Live-Demo über den Link oben oder schreiben Sie uns unter info@set.de!

Tutorial-Schritt 0: Voraussetzungen

  • Das Postbox-Tutorial zeigt die einfache Einrichtung von POSY-Postbox auf einem lokalen System (localhost). Nicht Teil des Tutorials ist die öffentliche Bereitstellung des Portals, Sicherheitsfeatures für den Produktiveinsatz, Customizing, …
  • POSY-Postbox basiert auf Java und ist grundsätzlich auf verschiedenen Betriebssystemen und Umgebungen lauffähig (Linux, Windows, Docker, Kubernetes, …). In diesem Tutorial wird von einer Installation unter Linux (oder Windows mit WSL und Ubuntu) ohne Containerisierung ausgegangen. Sie sollten also grundlegende Kenntnisse im Umgang mit der Linux-Kommandozeile mitbringen.
  • Im Normalfall werden für eine POSY-Postbox-Installation zwei Server-Systeme benötigt: Eines für den Dokumentenserver („DocServer“) und eines für den Schlüsselserver („KeyServer“), die aus Sicherheitsgründen voneinander abgeschottet sein sollten. Dies ist in diesem Tutorial nicht so: Wir installieren beide Server auf einem gemeinsamen System.
  • POSY-Postbox ist urheberrechtlich geschützt und lizenzpflichtig. Die hier bereitgestellte Version darf nur für lokale Tests kostenfrei verwendet werden. Falls Sie POSY-Postbox darüber hinaus nutzen wollen, kontaktieren Sie uns bitte! Es gelten die AGB der SET GmbH.

Tutorial-Schritt 1: Vorbereitung

In diesem Schritt bereiten wir ihr Linux-System für die nächsten Schritte vor.

  1. POSY-Postbox benötigt Java ab Version 17. Installieren Sie Java, falls noch nicht geschehen.
  2. Laden Sie das Testpaket mit POSY-Postbox herunter.
  3. Entpacken Sie das Testpaket auf Ihrem System, z.B. in Ihrem Home-Verzeichnis:
    1. cd ~
    2. tar -xzf postbox-tutorial.tar.gz
  4. Sichten Sie die Konfigurationsdateien: ~/postbox-tutorial/docserver/docserver-config.xml, ~/postbox-tutorial/docserver/senders.xml und ~/postbox-tutorial/keyserver/keyserver-config.xml. Für den Test mit Standardeinstellungen müssen Sie nichts weiter anpassen, aber vielleicht haben Sie ja z.B. Lust, in der senders.xml eine andere Farbe für unser Beispielunternehmen „Capitol-Versicherung“ zu wählen. Der weitere Tutorial-Verlauf geht davon aus, dass die Pfade zu Repositories, Zertifikaten, … in der Konfiguration nicht verändert wurden.
  5. Führen Sie das Skript ~/postbox-tutorial/01-init-tutorial.sh aus. Dieses legt die Verzeichnisse für die Datenspeicherung („repo“) an und erzeugt Testzertifikate (self-signed) für HTTPS.

Tutorial-Schritt 2: Daten importieren

Daten aus dem Backend-System können POSY-Postbox auf mehreren Wegen erreichen. In diesem Schritt importieren wir sie in Form von „Containern“ in den Schlüssel- und Dokumentenserver. Die Verschlüsselung der Dokumente und Erzeugung der Container ist bereits vorab erfolgt und nicht Teil dieses Tutorials. 

  1. Führen Sie das Skript ~/postbox-tutorial/02-import-data.sh aus. Dieses importiert zunächst den Schlüsselcontainer in den Schlüsselserver und dann den Dokumentencontainer in den Dokumentenserver.
  2. Prüfen Sie die Ausgaben des Skripts, ob alles erfolgreich importiert wurde. Vollziehen Sie gerne auch die Einzelbefehle im Skript nach.

Ein Import wäre natürlich auch bei laufenden Server-Prozessen möglich.

Tutorial-Schritt 3: Server-Prozesse starten

In diesem Schritt starten wir die beiden Server-Prozesse, die der Bereitstellung der Weboberfläche dienen.

  1. Führen Sie das Skript ~/postbox-tutorial/03-start-servers.sh aus. Dieses startet den Schlüsselserver und Dokumentenserver im Hintergrund.
  2. Weil die Prozesse per „nohup“ und im Hintergrund gestartet werden, gibt das Skript selbst keine aussagekräftigen Informationen auf die Konsole aus. Prüfen Sie stattdessen die neu erzeugten Log-Dateien im Verzeichnis, ob der Start beider Server-Prozesse erfolgreich war.

Tutorial-Schritt 4: Aufruf testen

In diesem Schritt rufen wir die Weboberfläche von POSY-Postbox auf und betrachten die Testdokumente.

  1. Rufen Sie im Webbrowser den Dokumentenserver auf: https://localhost:8080
  2. Der Browser warnt vermutlich wegen der „self-signed“-Zertifikate. Akzeptieren Sie das Sicherheitsrisiko, damit der Browser die Seite anzeigt. Machen Sie das gleiche für den Schlüsselserver unter https://localhost:8081
  3. Sie sollten jetzt unter https://localhost:8080 die Startseite Ihrer Postbox sehen können.
  4. Wählen Sie „Ein Dokument öffnen“ und geben Sie auf der Folgeseite den Zugriffsschlüssel eines Dokuments ein. Die Zugriffsschlüssel finden Sie in den Beispieldaten ~/postbox-tutorial/testdata/versout.pdf jeweils unter dem QR-Code in der rechten oberen Ecke (z.B. „s3ua 6pfb zr4u T3-9 HmXz upPz 3Z-b“)
  5. Sie sollten jetzt das entsprechende Dokument in der POSY-Postbox sehen.
  6. Wählen Sie „Jetzt anmelden!“ auf der linken Seite. Wählen Sie im weiteren Verlauf Ihren bevorzugten Identitätsprovider aus den aufgelisteten Standardprovidern und loggen Sie sich dort ein.
  7. Nach dem erfolgreichen Login sollten Sie jetzt alle zwei Dokumente für den Empfänger „Johann Petersen“ sehen können.

 

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben erfolgreich eine POSY-Postbox eingerichtet und sich selbst als Nutzer registriert.

Und sonst?

Sie wollen mehr erfahren: Wie können Sie Ihr bestehendes Backend anbinden? Die Postbox in Ihre Webseite oder Ihr Kundenportal integrieren? Ihre eigene Authentifizierung anbinden? Das Design an Ihre Wünsche anpassen? Teil der Dokumentenportal-Föderation werden? … Schreiben Sie uns unter info@set.de oder vereinbaren Sie einen Termin!

Und falls Sie Ihr Dokumentenportal oder andere Teile Ihres Output-Prozesses lieber als SaaS einkaufen wollen, statt es selbst zu betreiben, ist das Dokumentenservice-Angebot der MDS einen Blick wert.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Nehmen Sie noch heute Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.